Zeitlos lecker    

Der Wunsch, Dinge zu konservieren ist so alt wie die Menschheit.

Dem Jahreszyklus folgend wurden schon immer Vorräte für den Winter angelegt.

Der Wind und die durch Feuer und Sonne entstehende Wärme waren dabei die ersten Konservierungshelfer.

Fleisch und Fisch, Obst, Gemüse und Wurzeln wurden so für die kalten Jahreszeiten vorbereitet.

Um Parasiten fernzuhalten wurde geräuchert. Nebenbei erhielten die Rauchwaren einen würzigeren Geschmack.

Das Konservieren erfordert Hilfsmittel, die das Wachsen schädlicher Mikroorganismen wie Schimmelpilze,

Fäulnis- und Gärungserreger stoppen.

So wurden Wärme, Kälte, Salz, Zucker, Öl, Fett, Honig, Alkohol, Essig und Milchsäurebakterien zu natürlichen Konservierungsmitteln.

Die Konservierungs-Grundlagen wurden von Generationen zu Generationen weitergegeben.

Und immer weiter entwickelt.

Hinzu kam der Drang nach Perfektionierung und Individualisierung, wodurch unendlich viele Spezialitäten entstanden wie eingelegtes Gemüse, köstliche Chutneys, Gewürz-Saucen- und Pasten, Kräuteressige- und Öle, geräucherte Würste, Pasteten, zahlreiche Fischgerichte wie zum Beispiel Rollmops, eingelegtes Obst, Konfitüren, Marmeladen, Sirups und Liköre.

Verfeinert durch Gewürze und Variationen der Mengenverhältnisse ist die Geschmacks- und Rezept-Vielfalt schier unendlich.